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Menorca in der Kälte:

Wir haben versucht die Tiere im Tierheim auf Menorca vor dem Erfrieren zu bewahren. Momentan sorgen Temperaturen unter 0º, Schnee, Schneeregen für Aufregung, die tiefsten Temperaturen seit 1950. Wir haben vor ein paar Tagen eine SOS-Mail an alle Mitglieder und Helfer der Protectora geschickt, damit sie Decken ins Tierheim bringen, und am nächsten Tag stand der gleiche Aufruf in der lokalen Zeitung (die Präsidentin der Protectora ist Reporterin des Diario de Menorca). Und die Leute haben unglaublich reagiert - uns sind fast die Tränen gekommen! Das Tierheim kann all die Spenden fast nicht mehr unterbringen, die Leute haben 3 Tage lang pausenlos Decken, Bettdecken, Steppdecken und Futterspenden gebracht. Einige sind in die Läden gegangen und haben ganz neue dicke Polardecken gekauft und gebracht - über 12 Stück. Geschäfte haben angerufen um Mäntelchen zu spenden, wir haben jetzt ca. 60 Mäntelchen auf Vorrat! Und wir hatten unzählige Anrufe mit Pflegestellen-Angeboten, zumindest während der Kältewelle. 15 Hunde sind auf Pflegestellen! Im Tierheim sind heute nur noch 7 Hunde, aber alle in kuscheligen Decken und geschützt vor der Kälte. Das Fernsehen hat gestern auch im Tierheim gefilmt und wir hatten sogar einen Anruf aus Mallorca für einen der Hunde! In allen Katzenzwinger stehen ausserdem grosse Holzhütten. Wir hoffen also dass die Tiere (und die ganzen Menorquiner, die ja an so eine Kälte nicht gewöhnt sind) diesen Kälteeinbruch unbeschadet überstehen und freuen uns über diese grossartige und schnelle Hilfe
LG direkt vor Ort
Petra | Tierhilfe Menorca e.V.

Hundemord zur EM 2012:

Grausamer Hundemord oder "Aufräumarbeiten" für die Fussball-EM 2012:

Seriöse Vermittlungen:

So erkennen Sie eine seriöse Tiervermittlung:
Die vermittelnde Stelle lässt Ihnen Zeit und setzt Sie nicht unter Druck, indem sie auf andere Interessenten verweist.
Sie erfahren:
  • woher das Tier stammt
  • wie und wo es vorher gelebt hat
  • sein Alter und woran man dieses festgestellt hat.

Das Verhalten des Hundes wird Ihnen freiwillig dargestellt und Sie erhalten Kenntnis zum Verhalten gegenüber Kindern und anderen Tieren.
Sie erfahren:
  • unter welchen Krankheiten das Tier leidet
  • wie das Tier bisher behandelt wurde
  • Befunde und Unterlagen werden Ihnen auch schriftlich ausgehändigt.

Der Hund ist bereits kastriert beziehungsweise sterilisiert (ausser Welpen). Die vermittelnde Stelle führt bei Ihnen zu Hause einen Kontrollbesuch (Vorkontrolle) durch, um zu klären, ob das Tier auch zu Ihnen und in Ihre Umgebung passt. Die vermittelnde Stelle kommt ausserdem nach einigen Wochen zur Nachkontrolle, um zu sehen, ob alles in Ordnung ist und steht Ihnen jederzeit bei Fragen und Problemen zur Seite. Der Hund wird nur gegen Schutzvertrag und Schutzgebühr abgegeben.

Das Geschäft mit der Ware Hund:

Das Angebot an jungen Hunden jeder Rasse, Farbe und Grösse zu Dumpingpreisen aus unseren Nachbarländern übersteigt die Nachfrage bei weitem und wächst fast monatlich. Dabei kommen die halb verhungerten, ausgemergelten, durch ganz Europa gekarrten und viel zu früh von der Mutter getrennten Tiere nicht mehr nur aus Osteuropa, wie man früher dachte. Belgien und die Niederlande sind jüngst der Umschlagplatz Nummer 1, weil es so viel seriöser klingt. Deutschland ist leider das Hauptabnehmerland für diesen tierschutzwidrigen Handel. Die Massenproduktion der Welpen - überwiegend in Osteuropa - unter schlimmsten Bedingungen, ohne Licht und zusammengepfercht auf engstem Raum kostet in den "Erzeugerländern" nur zirka 30,- Euro pro Tier. In den Abnehmerländern werden die Tiere dann "günstig" für einige hundert Euro angeboten, was meist immer noch weniger als die Hälfte des marktüblichen Preises ist. Die Tiere sind oft nicht geimpft und entwurmt und werden deswegen oft schon mit tödlichen Krankheiten verkauft. Darüber hinaus sind Welpen, die nicht wenigstens 8 Wochen bei ihrer Mutter waren, kaum sozialisiert. Schwere Verhaltensstörungen wie Dauerkläffen, Angstbeissen und Aggressionen sind nur einige der Probleme mit denen sich die neuen Hundebesitzer dann konfrontiert sehen - wenn das Tier die ersten Monate überhaupt überlebt.

TASSO-Tipp:
Kaufen Sie keine Hunde im Internet, auf Parkplätzen, Märkten oder durch Kleinanzeigen, wenn Sie nicht von der Seriosität der Anbieter überzeugt sind. Der grausame Hundehandel kann nur dann wirkungsvoll gestoppt werden, wenn die unseriösen Händler keine Nachfrage mehr finden. Das heisst, wenn Tierfreunde nur noch zum Züchter oder Tierheim gehen. Alle anderen Wege unterstützen die Massenproduktion Hund ungewollt.
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